Dunstabzugshaube: Fettfilter wechseln und pflegen
Die Abzugshaube arbeitet im Verborgenen: Solange sie leise läuft und Licht hat, wird sie selten beachtet. Der Fettfilter entscheidet aber darüber, wie gut der Dunst abgesaugt wird — und ein gesättigter Filter wird zum Sicherheitsrisiko über dem Herd.
Metall- oder Aktivkohlefilter?
Metallfettfilter (meist Aluminium-Verbund) sitzen in Umluft- und Abluftbetrieb direkt an der Haube und gehören in die Spülmaschine oder ins heiße Badewasser mit Fettlöser. Aktivkohlefilter braucht nur, wer im Umluftbetrieb kocht: Sie binden Gerüche, können aber nicht gewaschen werden — im Regelfall alle drei bis sechs Monate ersetzen.
Der richtige Rhythmus
Als Faustregel: Metallfilter alle zwei Monate in die Maschine, Aktivkohlefilter vierteljährlich tauschen. Viel gebraten wird schneller fällig. Praktisch: Ein Blick gegen das Fensterlicht zeigt die Sättigung — rötlich glänzende Lamellen sind durch.
Wechseln in zwei Minuten
Bei den meisten Hauben die Filterpatrone nach vorne abklappen oder seitlich entriegeln, neue einsetzen, einrasten hören. Vorher Haube abschalten — nicht nur auf Standby. Die Ersatzfilter immer nach Modellnummer bestellen, nicht „nach Augenmaß“.
Was die Haube nebenbei stärkt
Frische Fettfilter senken den Geräuschpegel merklich, denn verstopfte Lamellen erzwingen eine höhere Drehzahl. Wer im Abluftbetrieb arbeitet, prüft zusätzlich die Rückstauklappe im Mauerdurchbruch — ein erschöpft gewordenes Federchen lässt Gerüche aus dem Schacht zurück in die Küche.